Ein neues Meisterstück in Klebetechnologie

Die neue Klebemaschine Für die Herstellung ihrer hochwertigen Segel hat die Kieler Segelmacherei Faber + Münker in einen weiteren neuen Technologiebaustein investiert: MAM1 (mobile activation machine) heißt die modernste der Klebemaschinen und ist, anders als ihre Vorgängerin mobil einsetzbar. Bereits seit den 90er Jahren befassen sich die Segelmacher bei Faber+ Münker mit unterschiedlichen Klebetechniken. - Ultra Bond hieß eine der ersten richtungsweisenden Verklebungen. Es folgte Anfang der 2000er das mittlerweile weltweit etablierte Q-Bond-System, bei dem mit Hilfe einer stationären Hochfrequenzmaschine die Klebemasse in den Segelnähten aktiviert wird. Die bewährte Q-Bond-Technik ist auch Basis für die high tech MAM1.

Uli klebt Aber mit der mobilen Einrichtung sind die Kieler Segelmacher jetzt auch in der Lage, mitten in einem großen Segel oder auch in unterschiedlichen Werkstattbereichen zu arbeiten. – Das zu klebende Segel muss dazu nicht mehr durch eine Maschine „gequält“ werden, vielmehr wird die MAM1 über das flach ausgelegte Segel gefahren. Die ultrasonic Sonotrode der Maschine schwingt mit 50.000 Impulsen/sek und einem definierten Druck über die Nähte und aktiviert damit den Q-Kleber zwischen den Segelbahnen. Dank der Mobilität ihrer neuesten Investition wird die MAM1 von Faber + Münker natürlich auch für Reparaturen und Änderungen eingesetzt; die Q-Bond-Qualität wird kombiniert mit schonender Segelbearbeitung.