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Das „Silbernen Kopfbrett“ für das Lebenswerk

Foto © Jens Hannemann: (von links) Frank-Thomas Hartleb, Heiko Kröger, Christian Tinnemeier, Uli Münker und Peter Frisch.

 

Der 1966 geborene Ausnahmesegler begann seine Karriere im Laser, wechselte aber schnell in die Klasse 2.4mR, die besonders für behinderte Segler geeignet ist. Heiko wurde ohne linken Unterarm geboren. Bei den Paralympics in Sydney 2000 gewann er die Goldmedaille in dieser Klasse, 2012 in London Silber. Dazu kommen viele Weltmeistertitel und unzählige international und national herausragende Siege.
Heiko Kröger, der mit seinen außergewöhnlichen Leistungen in der paralympischen Klasse 2.4mR weltweit viel Anerkennung erhalten hat, wurde unter einem Vorwand, einen Vortrag über Inklusion im Segelsport auf der boot zu halten, nach Düsseldorf gebeten. Wie er den Initiatoren später versicherte, hat er nichts von der Ehrung gewusst, was seine Freude noch größer werden ließ.
„Heiko ist für uns mehr als nur ein Segler, der mit unseren Segeln erfolgreich auf dem Wasser unterwegs ist. Er hat Unglaubliches für den Behindertensport getan und damit gezeigt, zu welch großartigen Leistungen man im Stande sein kann, wenn Empathie und Engagement stimmen,“ so Uli Münker. „Heiko war und ist ein Vorzeigeathlet für den deutschen Behindertensport und somit auch ein hochverdienter Preisträger dieser besonderen Auszeichnung,“ ergänzt Christian Tinnemeier.
Die Laudatio wurde von Frank-Thomas Hartleb, Sportdirektor des Deutschen Behindertensportverbandes DBS, und Peter Frisch von der Frisch GmbH gehalten bevor der Wanderpreis dann offiziell vor Publikum und geladenen Gästen verliehen wurde.

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